La Lonja de los Mercaderes – das Gebäude


07 Aug 2016 [17:54h]     Bookmark and Share



Die Llotja dels Mercaders, bekannt auch als Llotja de Palma und La Lonja de los Mercaderes ist ein historisches Gebäude. Es gilt als ein Meisterwerk bürgerlicher gotischer Architektur.

 

Es befindet sich im Süden der Altstadt, in unmittelbarer Nähe der Kathedrale an der Hauptstraße Avinguda de Gabriel Roca (MA 1) in Richtung zum Hafen von Palma.

Der Grundriß der Llotja ist rechteckig. Außen hat das Gebäude vier Fassaden mit achteckigen Türmen als jeweiligem Seitenabschluss. Zehn kleinere Türme dienen als Strebepfeiler. Sie entsprechen zugleich der Verteilung der Abschnitte im Inneren. Besonders imposant ist das monumentale Eingangstor an der Hauptfassade im Osten. Es besitzt spitz zulaufende Archivolten mit pflanzenförmiger Verzierung. In seinem Tympanon gibt es eine Engelsskulptur des Ángel de la Mercadería. Zu deutsch: Engel der Handelsware.

Aufgrund der großen Fenster mit ihrem üppigem Maßwerk gelangt viel Licht ins Innere. Im Jahre 1426 begann der Bau nach den Plänen des Architekten Guillem Sagrera aus Felanitx. Zwar waren 12 Jahre für die erstellung des Bauwerks vorgesehen, tatsächlich wurde es jedoch erst 1447 von Baumeister Vilasolar beendet. Es diente von 1452 bis in die 1830er Jahre als Sitz der Seehandelsbörse, die durch ein Privileg des König Martí I. aus dem Jahre 1403 in Barcelona gegründet worden war.

Die Seehandelsbörse befasste sich mit der Regulierung und dem Schutz des Handels, sowie der Instandhaltung des Hafens von Palma. Im Gebäude der Llotja wurden Geschäfte gemacht und es diente auch als Börse.

Nach dem Niedergang des Seehandels wurde la Llonja einige Zeit als Depot für Waren genutzt.

Zur Zeit der Napoleonischen Kriege befand sich darin eine Artillerie-Manufaktur. Nach dem Unabhängigkeitskrieg wurde die Kanonenfabrik zurückgebaut, renoviert und als Gerichtsgebäude genutzt.

Von 1886 bis 1962 beherbergte es ein Museum für Malerei und Archäologie. Heutzutage finden in la Llonja Kunstausstellungen statt.

 

 

 

 

 





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